Berufsschifffahrt
Seekrankheit betrifft heute viele Berufsgruppen, die ihren Arbeitsplatz auf See haben. Für diese Seefahrenden ist es ganz wesentlich nicht durch Seekrankheit beeinträchtigt zu sein um die immer komplexer werdenden Arbeitsaufgaben an Bord sicher durchführen zu können. Diesen Berufsgruppen ist es aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt Tabletten gegen Seekrankheit zu nehmen. Nur die Arbeit an den Uhrsachen der Seekrankheit, hilft den Betroffenen wirklich.
Das Institut wird hier in Zukunft Projekte veröffentlichen, die sich mit der Seekrankheit in der Berufsschifffahrt beschäftigen.
Die Arbeit mit norwegischen Berufsseeleuten, vor allem in der für seine harten Wetterbedingungen bekannten Gegend um das norwegische Westkap, hat ganz maßgeblich zu der Entwicklung der TilliT-Metode vor 30 Jahren beigetragen. Diese Berufsgruppe arbeitet heute oft an Arbeitsplätzen, die eher an ein Raumschiff erinnern als an ein Boot. Dieser Umstand verstärkt die Anfälligkeit gegen Seekrankheit deutlich, da die sensorische Diskrepanz in Umgebungen in denen die optisch gestützte Referenz viel an kleinteiligen Displays hängt, negativ beeinflusst wird.
Gleichzeitig ist der Erfolgsdruck und damit der berufsbedingte Stress gestiegen.